Schutz vor betrügerischer Abzocke
10. Februar 2008 von der Steuermann
Eigentlich sollte ja der MiniPirat andere Schiffe kapern, um den eigenen Kunden immer die besten Schätze liefern zu können. Aber was tut man, wenn die angeblich treuen Kunden den MiniPiraten abzocken wollen?
Warum ich (der Steuermann) diese Frage stelle liegt daran, dass es meine Aufgabe ist das Schiff immer vor Gefahren fern zu halten und nur sichere Buchten anzusteuern. Denn heutzutage ist man nicht einmal beim Online-Surfen sicher vor Angriffen.
Grund ist der Shopbetreiber Blog, der über die Rücksendekosten beim Wiederrufsrecht schreibt und einen weiteren Artikel, bei dem es um die zunehmend betrügerischen Kunden geht. Ich hatte eigentlich das gleiche Thema schon einmal mit dem Käptn besprochen, doch das bisherige Piratengesetz verhinderte jegliche Maßnahmen.
Das Problem bleiben aber Kunden, die gerne Probebestellen, und nach ein paar Wochen die Ware zurückschicken, auf Kosten des MiniPiraten. Denn der Kunde will ja seine Dublonen dann zurückhaben, am besten gleich in voller Höhe. Es geht so weit, dass manche sich damit regelmäßig Leihware auf diese Art und Weise besorgen, ohne einen Cent zu bezahlen. Dem MiniPiraten entstehen dadurch eine menge Kosten, eine unzufriedene Crew und gleichzeitig eine Abnutzung der Schätze. Schlimmer wäre es noch, wenn Möchtegern-Piraten (sprich die Konkurrenz), als Privatpersonen sehr teure Schätze mit speziellen Anforderungen bestellen, und diese dann zurückgeben. Der MiniPirat müsste im voraus permanent auf hoher See stechen um die Schätze zu besorgen, steht aber am Ende mit einer Menge Schätze an Board, die er nicht mehr loswird. Es besteht dann Meutereigefahr, wenn der Käptn seine Crew für die geleistete Arbeit nicht mehr bezahlen kann.
Ein paar Ansätze die solchen betrügerischen Aktionen vorbeugen könnten:
- der Kunde muss einen Grund für die Rückgabe der Ware angeben
- der Kunde zahlt die Rücksendekosten selbst wenn die Ware der Beschreibung entspricht
- eine Rücknahme ist nur mit der Originalverpackung des jeweiligen Produktes möglich
- die Ware ist in einwandfreiem Zustand ohne Gebrauchtspuren, sonst erfolgt Wertersatz
- Kunden die uns aufs Ohr hauen dürfen nicht mehr unser Schiff betreten
- wir brauchen einen guten PiratenAnwalt, der sich um dieses leidige Thema kümmert
Dieses Problematik ist insofern so wichtig, da nicht nur dem Piraten Käptn ein Schaden entsteht, sondern letztendlich auch die Kunden draufzahlen, die ehrlich sind.
Aye aye, der Steuermann
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Tags: Abzocke, Betrug, MiniPirat, Wiederrufsrecht

















